Dildo in Masturbator
Beispielhafte Anwendung ;-)

Wenn du zum ersten Mal einen Masturbator in der Hand hältst, ist das erstmal ein komisches Gefühl. Denn von außen wird das weibliche Geschlechtsorgan verdammt lebensecht dargestellt. Das weiche Material aus dem Masturbatoren gefertigt sind, verspricht ein angenehmes Gefühl.

Sinn der Masturbator-Optik ist aber nicht den Anblick der Vaginanachbildung zu genießen, sondern deinen Penis in den Masturbator einzuführen und so einen realistischen Eindruck von echtem Sex zu haben. Und dafür kommt es eben nicht nur auf die „Außengestaltung“ an, sondern eben auch auf die inneren Werte.

Masturbatoren gibt es mit einer möglichst naturgetreuen Nachbildung einer echten Scheidenhöhle. Hier gehen die Hersteller sogar soweit, bekannte Pornostars als Vorbild bzw. Marketinggag zu verwenden.
Andere Modelle machen sich das Prinzip der Noppen und Rillen an Vibratoren oder Dildos zu Nutze und platzieren verschiedene Strukturen im Innenteil des Masturbators. Diese reizen die Eichel beim hin- und herbewegen noch zusätzlich zur eigentlichen Reibung.

Masturbatoren: Nicht immer nur Handbetrieb

Masturbato Mann
Optik wie ein Dekoobjekt

Masturbatoren sind aus weichem Material gefertigt und so von Haus aus etwas unstabil. Durch das Umschließen mit der Hand, wird das Handling einfacher. Hier geht also ohne die Hand und die klassische „Wichsbewegung“ nicht viel.
Viele Modelle bieten um den weichen Kern eine stabile Kunststoffhülle. Mit dieser bekommt der Masturbator eine bessere Festigkeit und wird enger, da das weiche Material nicht so viel Platz zum Ausdehnen hat. Die Kunststoffhülle bietet aber noch weitere Vorteile, denn damit lässt sich der Masturbator auch besser festklemmen.

Für eine bessere Sexsimulation kann das zum Beispiel ein Schuh sein. Schräg, mit der Öffnung nach oben hineingestellt kann der Masturbator die Missionarsstellung simulieren. Möglich ist aber auch ein Festklemmen zwischen Matratzen oder dem Sofa.

Denk beim Kauf an deine Penisgröße

Übliche Masturbatoren bieten so viel Platz, dass ein durchschnittlich großer Penis komplett eingeführt werden kann. Wenn du besser bestückt ist als der Durchschnitt, schau lieber nach einem Masturbator der innen mehr Platz bietet.
Gerade bei den Masturbatoren in der Hülle, bei denen das Material weniger Platz zum Ausdehnen hat, kann es doch mal eng und vielleicht sogar unangenehm werden. Als Alternative bietet sich ein Masturbator ohne Hülle an.

Gleitmittel sind unbedingt erforderlich

Masturbator Innenleben
Ein Blick ins Innenleben des Masturbators

Auch wenn die Nachbildung der Vagina bei Masturbatoren realistisch ist, da ist nun mal kein Lebewesen dahinter, was sich in irgendeiner Form erregen lässt. Kurz: die Höhle des Masturbators bereitet sich nicht durch feucht werden auf die Penetration vor.

Da hilft nur ein Gleitmittel. Achte beim Kauf eines Gleitmittels darauf, dass es auch mit dem Material deines Masturbators verträglich ist. Wasserbasierte Gleitgels sind in der Regel die beste Wahl. Mehr zum richtigen Gleitmittel erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel.

Lieber einen Blowjob oder Analsex?

Masturbator orale Stimulation
Oralverkehr mit dem Masturbator

Beispielhaft war bisher nur von Vagina-Nachbildungen die Rede, es gibt aber auch andere Modelle. Für Männer einfach unfassbar erregend sind Blowjobs – und natürlich wird auch diese sexuelle Handlung von Masturbatoren ermöglicht.
Gute Oral-Masturbatoren bieten dazu nicht nur eine einfache Nachbildung eines Mundes, sondern haben auch Zähne und eine Zunge im Innenraum. Geschickt angewendet können die unechten Schneidezähne sanft über die Eichel gleiten und die Zunge das Bändchen auf der Rückseite berühren. Hui!

Anal geht natürlich auch, logo. Für das Hintertürchen sind Masturbatoren erhältlich, für etwas mehr Abwechslung gibt es aber auch ganze Torsos. Die simulieren die Doggy-Stellung der Frau und bieten so die Möglichkeit in Vagina und Anus eindringen zu können. Mehr über Torsos und Sexpuppen erfährst du in diesem Beitrag.

Die richtige Vorbereitung des Masturbators

Masturbator Vorbereitung
Warmes Wasser macht den Masturbator geschmeidiger

Damit die Selbstbefriedigung schön und angenehm ist, benötigt ein Masturbator ein wenig Vorbereitung. Die Aufbewahrung in der Nachtschrankschublade sorgt vor allem in der kühleren Jahreszeit dafür, dass sowohl das Material des Masturbators wie auch das Gleitmittel nicht sehr warm sind. Kannst du dir vorstellen, in eine kalte Vagina einzudringen? Eben.

Aufwärmen ist also angesagt – das geht am besten auf dem Heizkörper oder in einem mit warmen Wasser gefüllten Waschbecken. Gib deinem Sexspielzeug ruhig 10 Minuten Zeit, die Wärme gut aufnehmen zu können. Durch das Wasserbad wird der Masturbator auch vom Gefühl her angenehmer.

Wenn alles bereit „steht“, kann es losgehen. Wie eben erwähnt, ohne Gleitmittel geht nichts. Verteile jeweils eine gute Fingerspitze im Eingang des Masturbators und auch auf deiner Eichel. Beim Eindringen in den Masturbator wird das Gleitmittel dann automatisch im Inneren verteilt. Ist es nicht genug, kannst du natürlich jederzeit noch mehr Gleitmittel verwenden.

Kann ich im Masturbator ejakulieren?

Irgendwann ist es einfach so weit – und in diesen Momenten ist Mann so ziemlich alles egal. Muss der Penis vor der Ejakulation aus dem Masturbator herausgezogen werden?

Die Antwort lautet schlicht: Nein. Du kannst beruhigt im Masturbator kommen, genieße deinen Orgasmus und lass es einfach geschehen. Beim Sex kann es sehr erregend sein, kurz der Ejakulation herauszuziehen und das Sperma auf dem Körper der Partnerin zu verteilen. Es gibt also keine Regel, dass Sperma nicht im Masturbator landen darf. Das würde auch gar nicht funktionieren, denn bereits vor Ejakulation treten aus der Eichel kleine Spermamengen aus, der sogenannte Lusttropfen.
Denn: Gereinigt werden muss der Masturbator hinterher sowieso – ob da nun Sperma drin ist oder nicht…

Reinigung des Masturbators

In Filmen haben die Darsteller einen Orgasmus, drehen sich auf die Seite und halten erstmal ein paar Reden. In der Realität laufen beide Partner mit der Hand zwischen den Beinen vom Schlafzimmer ins Bad. Ja nichts auf den Boden tropfen lassen! Nach der erfolgten Reinigung werden die Laken nach eventuellen Flecken abgecheckt und dann kann das Kuscheln losgehen.

Sextoy reinigen
Die anschließende Reinigung ist wichtig!

So ähnlich ist es mit dem Masturbator. Wenn du ejakuliert hast und dein Sperma im Spielzeug gelandet ist, muss dieser gründlich gereinigt werden. Die im Inneren verbleibenden Flüssigkeiten (dazu gehört auch das Gleitmittel) verkleben das Innere, im schlimmsten Fall kommt es sogar zur Pilzbildung.
Schau auf jeden Fall in der Anleitung deines Masturbators nach, wie dieser zu reinigen ist. Dazu muss das weiche Innenteil aus der Hülle genommen werden. Doch nur einfach mit Wasser ausspülen ist häufig nicht ausreichend. Je nach Modell, befinden sich im Inneren des Masturbators Rillen oder andere Strukturen, durch reines Ausspülen nicht richtig sauber werden. Daher ist ein guter Tipp, den Masturbator „auf links“ zu ziehen, das Innere also nach Außen zu drehen. Gehe hierbei aber vorsichtig vor, damit das weiche Material keinen Schaden nehmen kann.

Spüle dann die Innenseite des Masturbators gründlich ab, hier kannst du auch einfache Seife zum Händewaschen verwenden. Trockne den Masturbator gründlich mit einem fusselfreien Handtuch ab und lege ihn an einen Ort, wo er in Ruhe trocknen kann.

Der Reinigungsvorgang kann nerven, sorgt aber für eine lange Lebensdauer deines Sextoys.